Art Journal

Die Kunst, das Leben zu gestalten

Mit Art-Journaling Antworte finden

Lebe ich? Oder werde ich gelebt?

Wie beantwortest du diese Frage für dich? Ist dein Alltag angefüllt von festgelegten Aufgaben? Welche Erwartungen erfüllst du bei der Arbeit, in der Familie, im Freundes- und Verwandtenkreis? Wie leicht entgleitet uns unser Leben und wir fühlen uns ferngesteuert und abgeschnitten von uns selbst.

Gute Möglichkeiten, das Steuerrad für dein Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen, sind Achtsamkeitsübungen, unverplante Zeiträume für spontane Unternehmungen, Zeitinseln für ein Hobby oder ein Ehrenamt.

Art Journaling kann dich dabei unterstützen, herauszufinden, was für dich in deinem Leben wirklich zählt. Welche Werte sind dir so wichtig, dass du willst, das sie dein Leben bestimmen? Welche Bedürfnisse hast du? Werden sie erfüllt oder lebst du an deinen Bedürfnissen vorbei? Welche Beziehungen sind dir wichtig und welche belasten dich nur? 

Ein Art Journal?

Art Journal

Art Journals sind vielfältig und machen Spaß

Was ist das? Kurz gesagt: Ein Art Journal ist ein kreatives Tagebuch. Die leeren Seiten laden ein, mit Stiften, Pinseln, Stempeln, Schablonen und Papierschnipseln zu spielen und zu experimentieren. Dabei geht es darum, zur Ruhe zu kommen und das, was dich gerade bewegt, ins Bild zu bringen. 

Ziel ist es nicht, besonders schöne und ansprechende Bilder zu malen. Ziel ist es, dein Leben kreativ zu betrachten, zu verarbeiten, zu verändern. Vor allem aber, soll das Art Journaling Spaß machen und Erholung vom stressigen Alltag bieten. Es bietet eine große Freiheit, seine Gefühle und Gedanken auszudrücken. 

Du brauchst keine langen Texte zu schreiben, wie in einem Tagebuch. Ein einfaches Beschreiben des Tagesablaufes ist nicht gefragt. Eine Art Journal Page darf ausdrücken, wie es dir geht. Sie soll ein Ort für deine Gefühle, deine Träume und deine Erfahrungen sein. 

Beim Durchblättern und betrachten der Bilder, kannst du diesen Gefühlen erneut nachgehen. Sie helfen dir, herauszufinden, wer du wirklich bist und was du im Innersten empfindest und willst.

Was eignet sich als Art Journal?

Es gibt auf dem Markt eine Fülle von Skizzenbüchern, die sich gut zum Art Journaling eignen. Bei der Auswahl ist es wichtig, zu berücksichtigen, mit welchen Farben du gerne arbeitest. Bleistifte, Buntstifte, Kulis und Wachsmalstifte funktionieren auf jedem Papier.

Arbeitest du gerne mit Aquarellfarben oder -stiften oder mit Acrylfarben, dann entscheidest du dich besser für ein Skizzenbuch oder einen Block mit Aquarellpapier. 

Alte Bücher kannst du benutzen, deren Seiten du übermalst. Diese haben den Vorteil, dass du Elemente stehen lassen und in deine Bilder einfließen lassen kannst. Auf Flohmärkten kommst du sehr günstig an Bücher jeden Formates, die du bearbeiten kannst. 

Die Seiten der Bücher werden dicker, wenn du sie bemalst und beklebst. Damit sie immer noch schließen, löst du etwa jedes dritte Seitenpaar heraus. Wenn du genau hinschaust, dann sind gebundene Bücher in „Päckchen“ vernäht. So, wie wir früher missglückte Seiten aus den Schulheften herausgetrennt haben, kannst du auch Seitenpaare aus Bücher heraustrennen. Taschenbücher sind nicht vernäht, sondern geklebt. Sie eignen sich nicht so gut dazu, in ein Art Journal vewandelt zu werden.

Da wir gerne mit größeren Formaten arbeiten, gestalten wir oft einzelne Blätter, die wir dann zu Büchern zusammenbinden. 

Am einfachsten geht das, wenn du die Seiten lochst und sie mit einem schönen Band zusammenbindest. Als Deckblätter eigene sich Tonpapier.

Wir befestigen Papierstreifen an den Blättern und stanzen Löcher hinein und nieten sie mit Holzdeckeln zusammen. Das sieht toll aus und die Holzdeckel können gut bemalt werden.

Spielen und Experimentieren nach Herzenslust

Ein Art Journal ist ein ganz persönliches Tagebuch. Niemand bekommt es zu Gesicht, wenn du es nicht möchtest. So kannst du völlig frei herumspielen. Deine Bilder müssen nicht „gut“ sein oder „gefallen“. Es geht nicht um das Ergebnis, sondern um das Tun. Es ist dein ganz persönlicher Ausdruck deines Fühlens und Erlebens. 

Natürlich gibt es Hilfestellungen und Tipps, die dir deine Arbeit erleichtern. Jeder kann tolle Art Journal Pages gestalten. Regeln gibt es keine, aber der Einstieg ist nicht immer einfach. 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Art Journal Page zu gestalten: 

Symmetrischer Bildaufbau

Ein symmetrischer Bildaufbau bringt Ruhe auf dein Bild. Alle Details sollen die gleiche Wertigkeit haben. Das Auge soll alle Teile gleich wahrnehmen und frei auf dem Bild „spazieren“. 

Du erreichst eine symmetrischen Bildaufbau, wenn du mit geometrischen Formen spielst. Du kannst z.B. zwei quadratische Bilder einander gegenüber stellen. Auch wenn auf ihnen zwei unterschiedliche Motive zu sehen sind, wirken sie ruhig und ausgewogen. Jede geometrische Form eignet sich zur Konstruktion von symmetrischen Art Journal Pages. Muster und freie Figuren können aber auch symmetrisch angeordnet werden. Von Haus aus symmetrisches Motive finden sich überall: Schmetterlinge, aufgeschnittenes Obst, Herzen, aufgeschlagene Bücher…

Asymmetrischer Bildaufbau

Ein asymmetrischer Bildaufbau lädt die Sinne zum Spielen und Entdecken  ein. Auf einem asymmetrischen Bild werden Geschichten erzählt, Geheimnisse verborgen und Schätze versteckt. Du kannst deine Art Journal Page bewusst rätselhaft und phantastisch gestalten. So wird die Phantasie angeregt und das Betrachten wird zur Kommunikation mit dem Bild. 

Willst du dein Bild asymmetrisch aufbauen, setzt du Schwerpunkte auf deine Seite. Du kannst z.B. mehrere Fotos an verschiedenen Stellen aufkleben. Um diese Schwerpunkte herum ergänzt du deine Seite dann mit Verbindungen, kleinen Zeichnungen, Mustern oder Formen.

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Ein asymmetrischer Bildaufbau lädt das Auge zum Spazieren ein

Perspektive im Bildaufbau

Ein perspektivisch richtiges Bild hat natürlich seine Reize. Dazu gehört allerdings eine gewisse Übung und das Wissen um die Konstruktion einer Perspektive.

Notwendig ist es nicht, deine Seite perspektivisch richtig zu gestalten. Gerade das Verschieben der Perspektiven bringt Spannung in dein Bild. Es befreit dich vom Druck, etwas „richtig“ zu machen. Du hast den Kopf frei und kannst deine Art Journal Page lustvoll und spielerisch gestalten.

Das Aufbrechen der Perspektive überrascht (und irritiert) den Betrachter. So entfaltet dein Art Journal seinen Charakter und zeigt viel von deiner Persönlichkeit.

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Ein perspektivischer Bildaufbau lässt den Eindruck von Dreidimensionalität entstehen.

Die Basis allen Seins

Ideen zur Hintergrundgestaltung

Damit deine Art Journal Page etwas Besonders wird, lohnt es, dass du dir einige Gedanken zur Hintergrundgestaltung machst.

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, mit denen du spielen kannst. Nutzt du ein altes Buch oder gar ein altes Bilderbuch oder einen Bildband, überlege, ob du einzelne Elemente stehen lässt. Aus einem vorhandenen Bild ein neues zu gestalten, ist besonders reizvoll. Mit einer solchen Arbeit kannst du besonders gut erleben, wie es sich anfühlt, aus vorgegebenen Bedingungen etwas Neues zu formen. Eine Fähigkeit, die auch für dein Alltagsleben unverzichtbar ist. 

Eine Textseite muss auch nicht vollständig übermalt werden. Du erhältst tolle Effekte, wenn du mit Aquarellfarben oder Tombows auf die vorhandene Textseite malst. Damit deine Zeichnung sich gut vom Untergrund abhebt, zeichnest du mit einem schwarzen oder weißen Marker die Umrisse deine Motive nach. Denke daran, dass sich „normale“ Buchseiten durch die Verwendung von Aquarellfarbe leicht wellen. Aquarellkreiden und Aquarellstifte benötigen weniger Wasser.

Hintergründe kannst du einfarbig oder mehrfarbig mit jeder Farbe anmalen. Mit Buntstiften kannst du Muster zeichnen. Mit Aquarellfarben zarte Farben auftragen. Acrylfarbe eignet sich für kräftige Hintergründe auf festem Papier. Du kannst getrocknete, helle Acrylfarbe gut mit dunklerer Acrylfarbe übermalen. Willst du helle Farbe auf dunkle auftragen oder die Farbart wechseln, überziehe den Hintergrund mit Matte Medium oder mit farblosem Gesso.

Weißes oder eingefärbtes Gesso eignet sich hervorragend, einzelne Passagen zu übermalen, Nebel- oder Vintageeffekte zu erzielen und Bilder grundsätzlich zu verändern. 

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er lebendige Hintergrund ist mit Hilfe von Gelplatte, Stempeln, Gesso und Acrylfarbe gestaltet.

Alles darf sich verändern und entwickeln

In deinem Art Journal ist nichts für die Ewigkeit festgelegt. Es ist befreiend, beim Herumspielen zu denken: „Egal, wenn es nix wird. Ich kann’s ja wieder übermalen“. In deinem Alltagsleben ist es ähnlich. Alles kann und darf sich wieder verändern.

Für leuchtende Hintergründe eignet sich am besten Tinte, die du auf das Papier sprühst. Wasserlösliche Tinte überziehst du danach am besten mit Matte Medium oder farblosem Gesso, sonst verwischt die Farbe beim Übermalen. Toll sieht es aus, wenn du Schablonen auf die Seite legst und dann mit Tinte darüber sprühst. Dazu eigenen sich Schablonen mit großen geometrischen Formen oder einfachen Bildern. Ein Teil der Tinte wird unter die Schablone laufen. Das erzeugt surreale Effekte. Detailreiche, kleine Schablonen mit komplizierten Mustern eigenen sich nicht. Die Tinte verläuft dann zu einem einzigen Brei.

Unverzichtbares Werkzeug ist auch hier die Gelplatte

Mit der Gelplatte kannst du abwechslungsreiche Hintergründe gestalten. In unserem Blogbeitrag zum Gelplattendruck findest du viele Ideen und Anleitungen dazu.

Zarte Hintergründe kannst du gut mit Pan Pastells gestalten. Das sind sehr weiche Kreiden, die du mit einem Schwämmchen aufträgst und anschließend fixierst. Dazu eignen sich Fixativ oder Haarspray. 

Mit Gelatos kannst du trocken arbeiten. Dann bekommst du einen Hintergrund, der an Wachsmalstifte erinnert. Du kannst sie aber auch mit einem Pinsel und Wasser verarbeiten. Damit erhält du sehr starke Farbaufträge, die sich trotzdem noch gut bemalen oder beschreiben lassen.

Strukturierte Hintergründe, die dein Art Journal nicht zu dick werden lassen, kannst du mit Strukturpaste gestalten. Auch Papierschnipsel, die einen Matte Medium Überzug bekommen, geben einen guten strukturierten Hintergrund ab.

Design und Komposition

Das Leben ist bunt. Das darfst du auf deiner Art Journal Page ruhig zeigen. Hast du den Anspruch an dich selbst, dass du eine ausgewogene Komposition auf deiner Page sehen willst, dann beschränke dein Farbspektrum. Nutze nur zwei bis drei Farben und ihre Abstufungen. Dazu setzt du gezielt weiß und schwarz ein. So bekommen die einzelnen Bildelemente über die Farben eine Verbindung. Dein Bild wirkt wie ein harmonisches Ganzes und nicht wie ein willkürliches Puzzle von Einzelteilen. Lasse Teile des Papiers leer. Die leeren Teile sind Ruhepunkte und lassen der Phantasie Spielraum, wenn du sie als Gestaltungselement nutzt. 

Kombiniere Bildelemente mit Schrift. Einzelne Wörter oder Sätze können dein Bild erklären, Text und Bild sich gegenseitig ergänzen. Auch kleine Gedichte finden ihren Platz auf einer Art Journal Page.

Wenn du die Schrift als reines Gestaltungselement unabhängig vom Inhalt nutzt, schneide geometrische Formen aus einer Zeitung aus. Auch ein paar handgekritzelte, unleserliche Zeilen verstärken die Poesie deiner Bildkomposition. Verfügst du über eine schöne Handschrift oder hast  Erfahrung mit Handlettering, dann mache deine Wörter und Sätze zu Highlights auf deiner Page. 

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ei der Kombination von Bild und Text wirken Handletterings besonders edel.

Ausgeschnittene Zeilen kannst du gut in den Vordergrund rücken, wenn sie auf hellerem Papier gedruckt sind als die Farben deiner Bildkomposition. Umrande die Ränder mit schwarzem oder weißem Marker. So erkennt dein Auge sie als „Wegweiser“ durch dein Bild. 

Setze Schwerpunkte! Sie geben deiner Art Journal Page ein Thema und helfen dir, deine inneren Gefühle und Gedanken im Bild aufscheinen zu lassen.

Ich kann aber doch nicht zeichnen!

Kaum einen Satz hören wir öfter. Du musst nicht zeichnen können, um ein Art Journal zu gestalten. Freilich macht es Vieles leichter, wenn du aus der Hand zeichnen kannst, was dir in den Kopf kommt. Auch viele Künstler, die eine lange Ausbildung hinter sich haben, sind mit ihren (in unseren Augen perfekten) Zeichnungen unzufrieden. Es scheint zur Kunst dazu zu gehören, dass unsere inneren Bilder nicht mit den äußeren Bildern übereinstimmen.

Beim Art Journaling tut es gut, sich jeglichen Leistungsanforderungen zu verschließen. Du kannst nicht zeichnen? Dann klebe doch einfach. Schneide passende Bilder aus Zeitungen oder alten Büchern aus und fertige Collagen an. Pause Bilder ab oder bringe Fotos per Fotopatch auf deine Page. Die verwaschenen, unscharfen Fotos, die du mit der Gelplatte übertragen kannst, geben deiner Page eine ganz besondere Stimmung. Nutze alte Fotos und kombiniere sie mit Farben. Auf Art Journal Pages, die dich an eine Reise erinnern, können sich Eintrittskarten, Fahrscheine oder Bonbonpapiere wiederfinden. 

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Wer glaubt, nicht zeichnen zu können, schneidet einfach Bilder aus Zeitschriften aus und fertigt Collagen an.

Nutze Stempel und Schablonen, wenn du realistische Elemente auf deiner Page haben möchtest. 

Eine weitere gute Möglichkeit ist es, ein Bild (ein Mensch, ein Tier oder was auch immer) auszuschneiden und aufzukleben. Überziehe das Bild dann mit Gesso (farbloses oder verdünntes weißes) und lasse das Ganze trockenen. In einem zweiten Schritt kannst du das ausgeschnittene Bild nun übermalen und verändern. Die Proportionen stimmen und du kannst  trotzdem deine ganz eigene Figur malen.

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Ein mit Gesso übermaltes Foto kann individuell gestaltet werden

Ebenfalls sehr einfach ist es, Watercolor-Clouds herzustellen. Dazu trägst du stark verdünnte Wasserfarben auf deine Seite auf. Verwende zwei oder drei Farben und lasse diese auch an einigen Stellen ineinander laufen. So entstehen ganz von allein Muster und Strukturen. Auf diesen Hintergrund schreibst (oder zeichnest) du Gedichte, Sätze oder Wörter mit einem schwarzen Marker oder Fineliner. Auch ein schönes Lettern sieht auf den Watercolor-Clouds sehr lebendig aus.

Mein Hirn ist leer. – Was soll ich bloß malen?

Die Angst vor dem leeren Blatt kennt wohl jede Künstlerin. An manchen Tagen  ist die leere Leinwand ein verheißungsvolles Versprechen, an anderen eine einzige vorwurfsvolle Zumutung.

Da hilft es, eine kleine Ideensammlung zu haben. Schreibe dir in ein kleines Büchlein (oder gar auf eine Seite in deinem Art Journal) Ideen, die dir spontan kommen, sofort auf. 

Ideen aufgreifen, aber nicht abkupfern

Eine andere Möglichkeit ist es, Ideen von anderen aufzugreifen. Suche ein Gedicht, einen Satz oder ein Wort, das dich berührt.

Ganz von allein werden Bilder in deinem Kopf entstehen. Du kannst die Texte mit auf deine Page bringen oder auch nicht. Wichtig ist nur, dass das Bild für dich selbst stimmig ist.

Vielleicht startest du auch mit einem Satz, der dich anspricht und dann verselbständigt sich dein Bild. Der kreative Flow führt manchmal auf abenteuerliche Wege.

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Manchmal genügt ein einziges Wort, damit der kreative Flow in Gang kommt.

Nicht nur Ideen kannst du sammeln. Auf deine Art Journal Page passen auch getrocknete Blüten, Fundstücke, Stoff- und Wollreste und Fotos, die du aufkleben oder nähen kannst.

Fundstücke, die nicht auf deine Page passen, kannst du abzeichnen oder fotografieren. 

Mit frischen Blüten, Ästchen oder Blättern kannst du wunderbar stempeln. 

Auch eine kleine Meditationsübung kann helfen, neue Ideen für deine Bilder zu finden. Gönne dir eine ruhige Minute, in der du in dich hinein fühlst. Wie fühlt sich dein Körper an? In welcher Situation bist du besonders still? Wann wirbelt das Leben in dir? Wo verstecken sich Verspannungen? Welche Gefühle steigen in dir auf? Wollen sie auf das Papier? Tauchen Farben auf?

Oft genügt allein das Loslassen des festen Vorsatzes, jetzt sofort eine wunderbare Page gestalten zu wollen, dass du einen Anfang findest.

Vergiss alle Pläne

Wenn du dir vornimmst, ein Art Journal zu gestalten, verabschiede dich von allen festgelegten Zielen. Ein Art Journal ist ein lebendiges Kunstwerk, dass davon lebt, dass sich alles verändert. Nur wenige werden die Disziplin aufbringen, jeden Tag ein ausgefeiltes Kunstwerk zu Papier zu bringen. Wieviel leichter ist es, sich jeden Tag auf eine kurze Zeit für dich selbst zu freuen, die du lustvoll gestaltest. 

Manche Seiten werden über einen langen Zeitraum entstehen und sich immer wieder verändern. Manche werden in wenigen Minuten fertig sein. So mag ein fröhlicher Tag voller Leben am Abend seine Fortsetzung in  lustigen farbigen Kringeln bestehen, die über das Blatt tanzen.

Die kleine kreative Auszeit, die du dir (fast) jeden Tag gönnst, wird Auswirkungen auf deinen Alltag und ein Lebensgefühl haben. Nicht nur auf dem Papier wirst du kreativer werden, die Kreativität wird dich auch sonst in deinem Leben begleiten. Gefühle finden ihren Ausdruck und müssen dich nicht mehr im „Untergrund“ beschäftigen. 

Wer mit offenen Augen durch die Welt spaziert, sieht überall Türen, die sich auftun, denn….

… Kreativität öffnet Räume!

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